Verfassungsgebende Gewalt in troubled times

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Zu diesem Thema diskutieren Sigrid Boysen, Günter Frankenberg, Peter Niesen und Stefan Oeter, moderiert von Svenja Ahlhaus
Verfassunggebende Gewalt ist nach wie vor einer der zentralen Legitimitätsbegriffe des Rechts und der Politik. Sie verleiht dem Volk die Autorität, sich eine beliebige demokratische Verfassung zu geben und legt alle konstituierten Gewalten (Exekutive, Legislative, Iudikative) in rechtliche Fesseln.
Warum gerät der Begriff in unseren stürmischen Zeiten in Verdacht, populistische Machtübernahmen zu legitimieren und transnationale Zusammenarbeit zu unterwandern? Was sind seine historischen Chancen und Belastungen, was seine Chancen in der Ausdehnung auf außer-westliche und kosmopolitische Kontexte?
Die Teilnehmerinnen an der Paneldiskussion nehmen das jüngst erschienene Oxford Handbook of Constituent Power (OUP 2026, Hg. Niesen, Patberg, Rubinelli) zum Anlass, die Risiken und Chancen des Konzepts in troubled times kritisch zu erörtern.
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