Lehre & Forschung

Lehrstuhlinhaber

Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht und Zivilprozessrecht

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Matthias Jacobs

Professor Dr. Matthias Jacobs

Jungiusstraße 6
20355 Hamburg

Tel.: (040) 3 07 06 – 220 (Sekretariat) oder – 221
Fax: (040) 3 07 06 – 225
E-Mail: matthias.jacobs(at)law-school.de

Forschungsschwerpunkte

Deutsches und europäisches Arbeitsrecht, insbesondere kollektives Arbeitsrecht, und Zivilverfahrensrecht.

Biographie

Matthias Jacobs ist der Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht und Zivilprozessrecht. Er ist verheiratet und hat vier Kinder.

Er wurde 1965 in Wiesbaden geboren und studierte Rechtswissenschaften an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. 1992 absolvierte er das Erste Staatsexamen und 1996 das Zweite Staatsexamen. Von 1993 bis 1999 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und von 1999 bis 2004 als wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht, Handelsrecht und Zivilprozessrecht (Professor Dr. Dr. h.c. Dr. h.c. Horst Konzen).

Zwischen 1997 und 2003 war Matthias Jacobs Geschäftsführer an der "Schule des deutschen Rechts" der Jagiellonen-Universität Krakau, zwischen 2002 und 2003 auch geschäftsführender Assistent des Europäischen Graduiertenkollegs "Systemtransformation und Rechtsangleichung im zusammenwachsenden Europa" (beides gemeinsame Projekte der Juristischen Fakultäten der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, der Jagiellonen-Universität Krakau und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz).

1998 wurde Matthias Jacobs an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit einer Arbeit über "Tarifeinheit und Tarifkonkurrenz" promoviert, 2004 habilitierte er sich mit einer Untersuchung über "Der Gegenstand des Feststellungsverfahrens – Rechtsverhältnis und rechtliches Interesse bei Feststellungsstreitigkeiten vor Zivil- und Arbeitsgerichten" und erhielt die Venia legendi für die Fächer Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Zivilprozeßrecht. Nach einer Lehrstuhlvertretung an der Universität Mannheim im Sommersemester 2004 und einer Lehrstuhlvertretung an der Universität Bielefeld im Wintersemester 2004/2005 wurde er zum 1. April 2005 an die Bucerius Law School berufen.

Im August 2007 lehnte er einen Ruf an die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg auf eine W3-Professur für Bürgerliches Recht und Arbeitsrecht sowie ein weiteres Fach, insbesondere Handels- und Gesellschaftsrecht, und im Jahr 2011 einen Ruf an die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg auf eine W3-Professur für Bürgerliches Recht und Arbeitsrecht ab.

Die Forschungsschwerpunkte von Matthias Jacobs liegen im deutschen und europäischen Arbeitsrecht, vor allem im kollektiven Arbeitsrecht, sowie im Zivilverfahrensrecht. Er hält Vorträge zu aktuellen Fragestellungen des Arbeitsrechts.

Matthias Jacobs ist Mitglied der Zivilrechtslehrervereinigung, der Vereinigung der Arbeitsrechtslehrer, der Vereinigung der Zivilprozessrechtslehrer, des Deutschen Arbeitsgerichtsverbands e.V., der Deutsch-koreanischen Gesellschaft für Arbeitsrecht e.V., der Deutsch-Japanischen Gesellschaft für Arbeitsrecht e.V.,  des Deutschen Hochschulverbands und des Justizprüfungsamtes beim Hanseatischen Oberlandesgericht. Er ist unter anderem Mitherausgeber der Zeitschrift für Arbeitsrecht (ZfA), der Neuen Zeitschrift für Arbeitsrecht (NZA), der bei Duncker & Humblot verlegten "Schriften zum Arbeits- und Sozialrecht (SAR)" und der bei Nomos verlegten "Studien zum Arbeitsrecht". Er ist außerdem Mitglied des Vorstands des Hamburger Vereins für Arbeitsrecht e.V., Mitglied im Beirat von EIAS – Europäisches und Internationales Arbeits- und Sozialrecht – Seminar der Bucerius Law School in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Arbeitsgerichtsverband e.V. und Programmdirektor der Bucerius Education GmbH – Executive Education. Seit 2014 führt Matthias Jacobs zusammen mit Birgit Voßkühler (Vorsitzende Richterin am Landesarbeitsgericht Hamburg) ehrenamtlich die Geschäfte des Deutschen Arbeitsgerichtsverbands e.V. Er gehört dessen Verbandsausschuss seit 2017 an. Seit März 2015 ist er Vertrauensdozent der Stiftung der deutschen Wirtschaft (Regionalgruppe Hamburg).   

Am 15. März 2014 wurde Matthias Jacobs der "Preis für hervorragende Lehre" des Bucerius Alumni e.V., der Vereinigung der ehemaligen Studenten der Bucerius Law School, verliehen.

Vom 1. Oktober 2015 bis zum 30. September 2016 war Matthias Jacobs Vizepräsident der Bucerius Law School.

Matthias Jacobs ist Professor des Jahres 2017 in der Kategorie Wirtschaftswissenschaften/Jura (Wettbewerb der UNICUM-Stiftung). 

Nächste Veranstaltungen

23. und 24. Februar 2018
"Religion und Weltanschauung im Arbeitsleben", Tagung von EIAS – Europäisches und Internationales Arbeit- und Sozialrecht, Seminar der Bucerius Law School in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Arbeitsgerichtsverband e.V., Bucerius law School, Heinz Nixdorf-Hörsaal
Informationen und Anmeldung

1. März 2018
Arbeitsrechtliches Praktikerseminar für Norddeutschland mit Prof. Dr. Claudia Schubert, Ruhr-Universität (Bochum): Aktuelle Rechtsprechung zum Mindestlohn, Bucerius Law School, Helmut Schmidt-Auditorium, 19:00 bis 20:30 Uhr

21. März 2018
Vortrag von Dr. Jürgen Treber (Richter am Bundesarbeitsgericht, Erfurt): Von Überwachungseinrichtungen, konkreten Gefährdungen und betrieblichen Entlohnungsgrundsätzen – aktuelle Rechtsprechung zum Betriebsverfassungsrecht, Hamburger Verein für Arbeitsrecht e.V., Bucerius Law School, Moot Court, 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr 

15. Juni 2018
Gemeinsame rechtsvergleichende Tagung von Bucerius Law School und Deutsch-Japanischer Gesellschaft für Arbeitsrecht e.V. zum Arbeitszeitrecht, Bucerius Law School, Moot Court, 10:00 bis 17:00 Uhr

19. Oktober 2018
10. ZAAR-Tagung (gemeinsame arbeitsrechtliche Veranstaltung des ZAAR und des Lehrstuhls PR III der Bucerius Law School), Bucerius Law School, Moot Court, ganztägig 

25. Oktober 2018
Arbeitsrechtliches Praktikerseminar für Norddeutschland mit Prof. Dr. Heinrich Kiel, Richter am Bundesarbeitsgericht (Erfurt), über aktuelle Rechtsprechung zum Befristungsrecht, Bucerius Law School, Helmut Schmidt-Auditorium, 19:00 bis 20:30 Uhr