Ein festlicher Jahresausklang an der Bucerius Law School

Weihnachtskonzert der musikalischen Ensembles.

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Auch in diesem Jahr lud das Studium generale der Bucerius Law School zum traditionellen Weihnachtskonzert am 2. Dezember 2025 in den voll besetzten Moot Court ein. Mit einer rekordverdächtigen Länge von zweieinhalb Stunden war es das wohl umfassendste Trimesterabschlusskonzert der musikalischen Ensembles der Hochschule. Zur Eröffnung begrüßte Geschäftsführer Meinhard Weizmann das Publikum herzlich und richtete zugleich einen optimistischen Blick nach vorn: Im neuen Jahr, so kündigte er an, werde es neben dem vielfältigen musikalischen Angebot auch eine Theatergruppe für die Studierenden geben.

Den Auftakt gestaltete das Gerd Bucerius-Orchester unter der Leitung von Maximilian Groß mit dem „Intermezzo“ aus Cavalleria Rusticana, das eine feierliche Einstimmung bot. Es folgte Mendelssohns romantisches Violinkonzert in e-Moll, in dem Oriel Pißler, Studentin aus dem Jahrgang 2024,mit einem eindrucksvollen Solo das Publikum beeindruckte. Mit Charles Ives’ „The Unanswered Question“ bewies das Orchester, dass es auch keine Berührungsängste mit der anspruchsvollen Musik des 20. Jahrhunderts hat, bevor mit dem „Blumenwalzer“ aus Tschaikowskys Nussknacker ein stimmungsvoller, weihnachtlicher Abschluss gelang.

Nach einer kurzen Umbaupause folgte der Auftritt des Chors der Bucerius Law School, dessen Leitung nach einer Pause wieder die langjährige Leiterin Anke Rentz übernommen hat. Der über vierzigköpfige Chor eröffnete, unter dem Dirigat von Studentin Emma Barchanski (Jahrgang. 2024), mit John Lennons „Imagine“. Danach übernahm wieder Anke Rentz, die nicht nur dirigierte, sondern auch die Klavierbegleitung neben Malte Zylmann übernahm. Es folgten das melancholisch warme „Les feuilles mortes / Autumn Leaves“ sowie „From Now On“ aus The Greatest Showman, dessen vielfältige solistische Momente das Publikum hörbar begeistert zurückließen. Mit Leonard Cohens „Hallelujah“ setzte der Chor einen kraftvollen und zugleich emotionalen Schlusspunkt.

Für beschwingte Abwechslung sorgten anschließend die Good Guys, die A-cappella-Gruppe der Bucerius Law School. Ihr „Merry Christmas Medley“ brachte erstmals an diesem Abend poppige Weihnachtsstimmung in den Saal. Mit „Maria durch ein Dornwald ging“ bewiesen sie schließlich sensible Musikalität, bevor sie mit „Rudolph the Red-Nosed Reindeer“ – stilecht mit Rentier-Haarreifen – einen heiteren und publikumsnahen Akzent setzten.

Zum Ende trat die klangstarke und spielfreudige Bucerius Big Band unter der Leitung von Edgar Herzog auf. Mit einem vielseitigen Set von sieben Stücken spielten sie Jazzklassiker wie „So what“ von Miles Davis, aber auch eine Eigenkomposition von Edgar Herzog „Tango Agosto“.

Einmal mehr wurde an diesem Abend deutlich, dass die Studierenden neben dem anspruchsvollen Studium der Rechtswissenschaften, mit ihrem großen musikalischen Engagement und Können den Campus nachhaltig bereichern. 
Zum Ausklang des Abends lud die Studierendenvertretung traditionell zum geselligen Glühweintrinken auf dem Campus ein.

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ZSP

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