Zweiter Platz bei Videospielerecht Moot 2026

Wenn Gaming und Jura aufeinandertreffen, glänzen die Studierenden der Bucerius Law School.

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Die Hochschule gratuliert den Studierenden, die Anfang April 2026 die Games Industry Law Summit Legal Challenge beendeten. Amon Schmieder (Jg. 2023), Keanu Kablitz (Jg. 2025) sowie die neuseeländische Austauschstudentin Emma Blackwood stellten sich der Herausforderung. Der internationale Wettbewerb thematisiert das dynamische und vielseitige Feld des Computerspielerechts.

In diesem Jahr setzte sich das Team der Bucerius Law School gegen 17 andere Teams aus aller Welt durch. Hierbei erlangte es den zweiten Platz des Wettkampfs, den Preis für den besten Beklagtenschriftsatz sowie den Preis für den besten Teamnamen. Die Organisator:innen des Moot Courts lobten das umkämpfte Finale als „die beste Verhandlung, die sie seit neun Jahren gesehen haben.“ Das Team wurde aufgrund seiner guten Leistung zur Games Industry Law Summit, einer exklusiven Konferenz für das Recht der Computerspiele im Herbst in Berlin eingeladen.

Präsident Professor Dr. Michael Grünberger: „Ich gratuliere dem diesjährigen Team der GILS Legal Challenge zu seinem großartigen Erfolg! Neben der Leistung besonders erfreulich ist auch die Diversität des Teams mit einer internationalen Studentin, einem unserer erfahrenen Studenten und einem Studienanfänger aus dem jüngsten Jahrgang. Diese Vielfalt steht exemplarisch für die Bucerius Law School und stärkt nicht nur die Qualität der Arbeit, sondern auch die Kreativität und Perspektivenvielfalt, die für erfolgreiches Teamwork unverzichtbar sind.“

Ein unklarer Publishing-Vertrag, ein neues Computerspiel, Markenrechte und Vertragsverletzungen

Der diesjährige Fall befasste sich mit dem Verhältnis zwischen einem Games-Entwicklerstudio und seinem Publisher. Das Studio entwickelte ein neues Spiel, welches es dem Publisher per Whatsapp zur Veröffentlichung anbot. Nach einer informellen Verweigerung des Publishers im Whatsapp-Chat einigte sich das Entwicklerstudio mit einer Drittpartei, die das Spiel danach öffentlich ankündigte. Aufgrund dieser Ankündigung machte der ehemalige Publisher eine Verletzung seines vertraglichen Erstangebotsrechts, eine Verletzung von Markenrechten am Titel des Spiels sowie eine Verletzung vertraglicher Rücksichtnahmerechte geltend.

Die Betreuung erfolgte erneut durch Jasmin Dolling (Jg. 2016) und die Forschungsstelle Games-Recht der Bucerius Law School. Unterstützung erfolgte zudem durch Professorin Dr. Linda Kuschel und RA Dr. Simon Hembt (Bird & Bird). Die Kanzlei Bird & Bird unterstützt das Team großzügigerweise für die Anreise zur Preisverleihung bei dem Games Industry Law Summit im Sommer. Die Hochschule bedankt sich hierfür.

Weitere Informationen zum Games Law Moot.

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Jasmin Dolling

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