Das Recht der Obduktion – eine tragfähige und praktikable Erkenntnisgrundlage?

Das Recht der Obduktion – eine tragfähige und praktikable Erkenntnisgrundlage?
24. November 2021
15:15 - 19:30 Uhr
1.21 Moot Court und Online

6. Herbsttagung und Medizinstrafrechtsabend des Instituts für Medizinrecht in Kooperation mit dem Institut für Rechtsmedizin (UKE)

Die Obduktion ist mit der SARS-CoV-2-Pandemie nicht zuletzt durch den „Hamburger Weg“ als wertvolles Erkenntnisinstrument wieder verstärkt in das öffentliche Bewusstsein getreten. Gleichwohl bleibt sie eine Methode der Wissensmehrung, die in besondere Weise als eingriffsintensiv wahrgenommen wird und trotz ihres posthumen Charakters grundsätzliche Ängste bei Angehörigen zu schüren scheint.

Die Tagung nimmt die im Zuge des Forschungsprojekts DEFEAT PANDEMIcs im Rahmen des Netzwerks Universitätsmedizin erarbeiteten Erkenntnisse und Überlegungen zum Anlass, dem wenig übersichtlichen Recht der Obduktion in Deutschland nachzugehen. Die Tagung soll das medizinische Erkenntnispotential der Obduktion veranschaulichen und ein erster Schritt sein, die Debatte über das Recht der Obduktion im Grundsätzlichen und für immerhin einige der betroffenen Lebensbereiche zu fördern.

Die Tagung wird in Kooperation mit der medstra, der Fachzeitschrift für Medizinstrafrecht, veranstaltet. Sie firmiert zugleich als Medizinstrafrechtsabend des IMR, der im Mai diesen Jahres noch nicht in Präsenz veranstaltet werden konnte.

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