Abschluss des Journalistischen Kolloquiums

„Social Media – was bleibt vom Versprechen der Digitalisierung?“ Diskussion mit Dr. Heinrich Wefing, Prof. Dr. Cornelia Mothes und Dr. Sarah Tacke.

Jurastudium |

Am 22. Februar 2023 fand die Abschlussveranstaltung des Journalistische Kolloquiums des Studium generale im Auditorium der Bucerius Law School statt. Das Gespräch moderierte der Leiter des Politikressorts DIE ZEIT, Dr. Heinrich Wefing, es diskutieren Prof. Dr. Cornelia Mothes, Professorin für Journalismus & Media Management, Hochschule Macromedia Leipzig und Dr. Sarah Tacke, Leiterin der Rechtsredaktion des ZDF.

Soziale Medien und Digitalisierung erleichtern den Zugang zu Nachrichten und Informationen bei rechtlichen Fragestellungen. Gleichzeitig ist der öffentliche Diskurs durch Soziale Medien unter Umständen vergiftet, und die Digitalisierung schafft rechtsfreie Räume. Es wurde unter anderem der Frage nachgegangen, wie Journalismus und Recht in ihren jeweiligen Wirkkreisen den Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung begegnen können.

 

Der Abend beendete das sechsteilige Kolloquium, bei dessen Auftaktveranstaltung am 18. Januar der ZEIT-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo und die Vizepräsidentin des Bundesverfassungsgerichts Prof. Dr. Doris König zum Verhältnis von Recht und Journalismus sprachen.

In den dazwischenliegenden Seminaren besuchten die Studierenden der Bucerius Law School unter anderem die ZEIT-Redaktion und bekamen Einblick die Arbeitsprozesse bei einer der wichtigsten Wochenzeitungen der Bundesrepublik.

Aus der Praxis berichtete Bucerius-Alumnus Dr. Felix Zimmermann, Chefredakteur LTO, wie der Weg vom Jurastudium in einen journalistischen Beruf aussehen kann. Wie von Gerichtsprozessen berichten? Die Volljuristin Gigi Deppe, Leiterin der ARD-Rechtsredaktion Hörfunk, sprach mit den Student*innen über die Herausforderung, Prozesse und komplizierte juristische Entscheidungen nachvollziehbar für Bürger*innen aufzubereiten.

Korrespondentin der Parlamentsredaktion der FAZ in Berlin und Volljuristin, Dr. Helene Bubrowski, erörterte mit den Studierenden warum eine juristische Ausbildung zur Einordnung und Bewertung komplexer Themen in den politischen und gesellschaftlichen Kontext von Vorteil ist. Ziel des Journalistischen Kolloquiums des Studium generale war es, die angehenden Jurist*innen für den Weg in den Journalismus zu begeistern. Neben dem Input der Expert*innen konnten sie mit kleinen praktischen Übungen in den jeweiligen Seminaren erste Erfahrungen in diesem Berufsfeld sammeln.

 

Autor*in

ZSP

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