Absolvierende der Bucerius Law School in der Wissenschaft

Die Hochschule freut sich über zahlreiche Berufungen aus dem Alumnikreis

Forschung & Fakultät |

Der Bucerius Law School liegt die Entwicklung der nächsten Generation von Wissenschaftler*innen besonders am Herzen. Daher gewährt sie größtmögliche Forschungsfreiheit unabhängig von hochschulpolitischen Trends und umfassende Förderprogramme. Ziel ist es, Nachwuchswissenschaftler*innen Möglichkeiten zur persönlichen Entfaltung und Weiterentwicklung ihrer Talente zu geben, damit diese ihre Fähigkeiten in den Dienst von Gesellschaft und Wissenschaft stellen können.

Diese Bemühungen resultieren aktuell in einer ganzen Reihe von Lehrstuhlberufungen und Ernennungen auf Juniorprofessuren aus dem Kreis der Bucerius-Alumni. Die Wissenschaftler*innen decken dabei auch das ganze Spektrum juristischer Forschung ab.

Nachwuchsforschung im Öffentlichen Recht,…

Paulina Starski (Jahrgang 2001) und Anika Klafki (Jahrgang 2005) haben nach ihrer juristischen Grundausbildung als wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und später wissenschaftliche Assistentinnen an den Lehrstühlen der Hochschule zielstrebig ihre Forschungskarrieren verfolgt. Paulina Starski ist inzwischen als Universitätsprofessorin für Öffentliches Recht und Global Governance an der Universität Graz in Österreich tätig sowie als Lehrstuhlvertreterin am Institut für Öffentliches Recht - Europa- und Völkerrecht an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg. Anika Klafki bekleidet die Juniorprofessur (Tenure Track) für Öffentliches Recht an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena und ist durch ihren Forschungsschwerpunkt zum rechtlichen Umgang mit Pandemien aktuell eine gefragte Interviewpartnerin. Gabriele Buchholtz (Jahrgang 2006) bekleidet zudem seit wenigen Monaten die Juniorprofessur (Tenure Track) „Das Recht der sozialen Sicherung mit Schwerpunkten in Digitalisierung und Migration“ an der Universität Hamburg.

…im Strafrecht…

Ein weiterer Nachwuchswissenschaftler, der besondere Anerkennung für seine Arbeit erhielt, ist Christian Becker. Er verbrachte große Teile seiner akademischen Laufbahn an der Bucerius Law School am Lehrstuhl von Professor Dr. Thomas Rönnau, bevor er dem Ruf als Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht und Rechtsphilosophie an der Stiftung Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) folgte. Letzten November wurde Christian Becker für das außerordentliche Engagement und die Leidenschaft, mit der er seine Lehre an der Viadrina betreibt, der Landeslehrpreis 2020 des Landes Brandenburg verliehen – eine Auszeichnung, die auch die Bucerius Law School stolz macht. Übrigens: In wenigen Wochen wird ein zweiter Jurist mit Bucerius Law School-Prägung seine Tätigkeit an der Viadrina aufnehmen: Kilian Wegner (Jahrgang 2009), bisher Wissenschaftlicher Assistent und Habilitand bei Professor Dr. Rönnau, wird Juniorprofessor für Strafrecht, Strafprozessrecht und Wirtschaftsstrafrecht.

… und im Zivilrecht.

Daneben reiht sich jüngst Friederike Malorny (Jahrgang 2008) in die erfolgreichen Nachwuchswissenschaftlerinnen ein. Sie wurde an der Bucerius Law School promoviert und ist in Lehre und Forschung aktiv. Friederike Malorny, Habilitandin bei Professor Dr. Matthias Jacobs, erhielt kürzlich einen Ruf als Juniorprofessorin mit Tenure Track an die Westfälische Wilhelms-Universität Münster, um sich ab 1. August 2021 dem Bürgerlichen Recht und Arbeitsrecht zu widmen.

„Die positiven Nachrichten zu den Berufungen der letzten Monate, die Auszeichnungen in der Lehre und die mediale Anerkennung bestätigen, dass dem von uns ausgebildeten wissenschaftlichen Nachwuchs großartige Berufschancen offenstehen. Ungeachtet des eigenen Erfolges bleiben alle der Bucerius Law School durch diverse Projekte stets eng verbunden“, so die Präsidentin der Hochschule, Professorin Dr. Dr. h.c. mult. Katharina Boele-Woelki.

Autor*in

Lena Johannes, Arne Lemke

Hamburg