Am 19. Februar fuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Schwerpunkts Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht der Bucerius Law School in Begleitung von Prof. Dr. Christoph Kumpan und Prof. Dr. Lisa Guntermann mit der Bahn von Hamburg nach Frankfurt am Main.
Praxisnaher Austausch bei Milbank
Nach der Ankunft wurden sie in den Räumlichkeiten der Kanzlei Milbank willkommen geheißen und sodann von Dr. Christoph Rothenfußer und Dr. Manuel Bogenreuther – beide eigens aus München angereist – in eine Case-Study zu einer Public-to-Private-Transaktion eingeführt. Gemeinsam mit den beiden Anwälten erarbeitete die Gruppe die zentralen Rechtsfragen einer solchen Transaktion. Kapitalgesellschaftsrecht, Übernahmerecht, Delisting: Die Case-Study bot Gelegenheit, das im Schwerpunkt erworbene Wissen an einem praxisnahen Sachverhalt zu erproben.
Im Anschluss bot ein gemeinsames Abendessen in einem feinen italienischen Restaurant die Möglichkeit zum Austausch mit Dr. Rothenfußer und Dr. Bogenreuther sowie weiteren Anwältinnen und Anwälten der Kanzlei.
Besuch an der Frankfurter Wertpapierbörse und bei der Deutschen Börse AG in Eschborn
Am Folgetag besuchte die Gruppe zunächst die Frankfurter Wertpapierbörse. Ein Vortrag vermittelte grundlegende Informationen zum Aufbau und Betrieb der Börse. Darüber hinaus bestand die Möglichkeit, den Handelssaal zu besichtigen und so einen unmittelbaren Eindruck vom Ort des Börsengeschehens zu gewinnen.
Anschließend fuhr die Gruppe nach Eschborn, wo die Deutsche Börse AG ihren Sitz im eindrucksvollen The Cube hat. Im Fokus stand dort die Tätigkeit von Inhouse-Juristen:
- Bettina Kramer-Braun, General Counsel der Deutschen Börse AG, und
- Dr. Matthias Stötzel, Head of Corporate & Regulatory Legal, berichteten über ihre jeweiligen Aufgabenbereiche und ihren Werdegang.
- David Heerich-Schwarze gab einen Einblick in seinen Arbeitsalltag in der Rechtsabteilung.
Den Abschluss bildete eine Führung durch die Fotoausstellung der Deutschen Börse Photography Foundation – ein eindrücklicher Kontrapunkt zum juristischen Programm der vergangenen zwei Tage. Im Anschluss erfolgte die individuelle Rückreise nach Hamburg; viele nutzten die Gelegenheit, noch ein wenig Frankfurt zu erkunden oder Familien und Freunde zu besuchen.