VERSCHOBEN: 6. Medizinstrafrechtsabend: Realität und Zukunft der aktiven Sterbehilfe in Deutschland

VERSCHOBEN: 6. Medizinstrafrechtsabend: Realität und Zukunft der aktiven Sterbehilfe in Deutschland
12. Mai 2020
18:00 - 20:30 Uhr
Helmut Schmidt Auditorium, Bucerius Law School

Der Medizinstrafrechtsabend wird auf einen Termin im Spätherbst verlegt. Bei Voranmeldung informieren wir Sie zeitnah über den Ersatztermin.

 

Die Teilnahme ist kostenlos. 

Zur Voranmeldung

 


Eine Veranstaltung von medstra, WisteV und des Instituts für Medizinrecht der Bucerius Law School

Programm

Der 6. Medizinstrafrechtsabend des WisteV-Arbeitskreises Medizinstrafrecht, des Wirtschaftsstrafrechtlichen Gesprächskreises der Bucerius Law School, des IMR der Law School und der medstra greift nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu § 217 StGB die in Deutschland grundsätzlich pönalisierte und oft weiter als stets besonders anstößig betrachtete aktive Sterbehilfe auf. Auch vor dem Hintergrund der anerkannten indirekten Sterbehilfe und des aktiven Behandlungsabbruchs sowie der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts will die Kurztagung hinterfragen, ob und inwiefern in Zukunft eine weitere Begrenzung insbesondere des § 216 StGB erforderlich und überzeugend ist.

 

18.00 – 18.10 Uhr

Begrüßung und Einleitung: Aktive Sterbehilfe – in Deutschland?

Prof. Dr. iur. Karsten Gaede, Bucerius Law School, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Medizinrecht,  

Lehrstuhl Strafrecht II, Redaktion medstra

 

18.10 – 18.30 Uhr

Die indirekte Sterbehilfe und der aktiv vollzogene Behandlungsabbruch in der medizinischen Praxis

Prof. Dr. med. Lukas Radbruch, Universität Bonn, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin

 

18.30 – 19.10 Uhr

Reichweite und Legitimation des Verbots der aktiven Sterbehilfe vor dem Hintergrund rechtsvergleichender Erkenntnisse

Prof. Dr. iur. Henning Rosenau, Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht und Medizinrecht, IWZ Medizin – Ethik – Recht,
Martin-Luther-Universität Halle

 

19.10 – 19.40 Uhr

Diskussion

Moderation Prof. Dr. iur. Michael Lindemann, Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminologie,
Universität Bielefeld, Redaktion medstra

 

19.40 – 20.10 Uhr

Der Anspruch auf die staatliche Unterstützung der Selbsttötung – ein gescheiterter Ausweg?

Wiss. Mit. Dr. iur. Franziska Huber, Geschäftsführerin des Instituts für Bio-, Gesundheits- und Medizinrecht, Universität Augsburg

 

20.10 – 20.30 Uhr

Diskussion

Moderation und Abschluss: RA Prof. Dr. iur. Michael Tsambikakis, Fachanwalt für Strafrecht und Medizinrecht, Sprecher des Arbeitskreises Medizinstrafrecht der WisteV, Tsambikakis Rechtsanwälte, Köln, Redaktion medstra

 

Programm zum Download (pdf)

 

Rückfragen: katja.arnold@law-school.de. Es wird eine Fachanwaltsbescheinigung gem. § 15 FAO über voraussicht-lich zweieinhalb Stunden ausgestellt. Ein Fortbildungsnachweis der Ärztekammer Hamburg wird beantragt werden

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