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Internet Governance: Freiheit und Souveränität im digitalen Zeitalter

Datum: 17. Oktober 2018
Zeit: 20:00 bis 21:30
Ort: Heinz Nixdorf-Hörsaal der Bucerius Law School

Podiumsdiskussion
  • Dr. Ulf Buermeyer, Richter am Landgericht Berlin, z.Zt. wissenschaftlicher Mitarbeiter des Verfassungsgerichtshofs des Landes Berlin, Vorsitzender der Gesellschaft für Freiheitsrechte
  • Dr. Winfried Veil, Referent im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, private Podiumsteilnahme als Datenschutzexperte und Herausgeber eines Kommentars zur DS-GVO
  • Carl Coste, Student, Bucerius Law School (Moderation)  

Den Startschuss zur Initiative der Digitalen Grundrechte-Charta gab die Frage nach dem Schutz der Souveränität und Freiheit des Einzelnen im Zuge der Digitalisierung. Nicht nur der NSA-Skandal 2013, sondern auch die diesjährige Kongressanhörung des Facebook-Gründers Mark Zuckerberg erinnern nur zu gut an das Missbrauchspotenzial im Bereich digitaler Datenverarbeitungsprozesse. Themen des Datenschutzes sind dabei schon lange keine Randerscheinungen mehr, sondern bilden den Kern einer vornehmlich politisch und juristisch geprägten Auseinandersetzung. Auch die Grundrechte-Charta wurde seit ihrer Veröffentlichung im Jahr 2016 Gegenstand einer lebhaften Diskussion hinsichtlich effektiver Rechtsschutzmöglichkeiten in der digitalen Welt.

Genau an diese Debatte soll die Veranstaltung „Internet Governance: Freiheit und Souveränität im digitalen Zeitalter" anknüpfen: Lässt sich überhaupt von einer „analogen" und einer „digitalen" Welt sprechen, welche unterschiedlicher rechtlicher Instrumente bedürfen? Wie kann eine effiziente Umsetzung „digitaler“ Rechtsschutzmöglichkeiten aussehen? Welche Aspekte sind dabei aus juristischer, politischer und technischer Sicht zu berücksichtigen?

Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei.

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