Das ist: Yvette – Studentin des MLB-Programms 2021

Yvette Atieno Ochieng, ehemalige Buchhalterin aus Kenia, beginnt ihr MLB-Studium an der Bucerius Law School. Sie erzählt uns, was sie dazu motiviert hat.

Lehre & Studium |

Hallo Yvette, aus welchem Land bist Du an die Bucerius Law School gekommen?

Mein Heimatland ist Kenia.

Welche Erfahrungen hast Du gemacht, als Du zum ersten Mal nach Hamburg gekommen bist? Welche Eindrücke hast Du von der Stadt gewonnen?

Alles in allem war es eine erstaunliche Erfahrung, muss ich sagen. "Was für ein übersichtlicher und gut organisierter Flughafen", war mein erster Eindruck. Dann habe ich gesehen, was die Stadt Hamburg alles noch zu bieten hat. Ich habe sie noch nicht ganz erkundet, aber ich finde sie jetzt schon wirklich schön und besonders der Hafen sieht so malerisch aus.

In der Stadt gibt es noch so viel zu entdecken. Hamburg ist im Allgemeinen sauber, ordentlich, ziemlich sicher und das Wetter ist schön (zumindest bis jetzt). Ich finde die Hamburger sehr freundlich, denn sie sagen oft "hallo" oder "moin" und "tschüss", auch wenn sie einen nicht kennen.

Du hast an der Universität von Nairobi einen Bachelor of Commerce erworben. Warum hast Du dich für dieses Studienfach entschieden?

Ich habe dieses Studium begonnen, weil ich Buchhalterin werden wollte, was ich schließlich auch mehrere Jahre lang neben Verwaltungs- und Managementaufgaben praktiziert habe. Der Bachelor of Commerce vermittelte mir die betriebswirtschaftlichen Fähigkeiten und Kenntnisse, die ich brauchte, um heute Teil dieses MLB-Programms zu sein.

Anfang des Jahres hast Du drei Monate lang in New York studiert. Warum und was hast Du dort studiert?

Eigentlich waren meine Kurse ausschließlich online. Ich habe "Human Rights & Human Wrongs: Challenging Poverty, Vulnerability and Social Exclusion" an der SDG Academy in New York studiert. Der Grund dafür war, dass ich daran interessiert bin, die Menschenrechtspraktiken in der ganzen Welt zu verstehen. Die Akademie in New York bot einen Vertiefungskurs über den rechtlichen Schutz und die unterschiedlichen gesellschaftlichen Normen an. Dieser sollte die Frage beantworten, wie die Rechte aller Menschen gewährleistet werden können.

Was war Dein Beruf in Kenia, bevor Du nach Hamburg gekommen bist?

Bevor ich nach Hamburg gezogen bin, habe ich als Buchhalterin und Verwaltungsangestellte gearbeitet und dabei verschiedene finanzielle und operative Aufgaben übernommen.

Warum hast Du Dich für einen MLB entschieden? Wie glaubst Du, dass ein MLB Dir helfen wird, Deine beruflichen Ziele zu verfolgen?

Mein berufliches Ziel ist es, kleinen und mittleren Start-ups Unternehmensberatungsdienste anzubieten. Da ich bereits einige Erfahrung in der Unternehmensführung gesammelt habe, brauche ich heute einen Kurs, der mir aktuelles Wissen zu Themen wie Corporate Governance, Finanzierung von Start-ups, Unternehmertum, Fusionen und Übernahmen usw. vermittelt.

Außerdem wollte ich auch die rechtlichen Aspekte der Geschäftstätigkeit kennenlernen, die oft eine entscheidende Komponente für die erfolgreiche Führung eines Unternehmens sind. Zusammenfassend glaube ich, dass ein MLB all diese Aspekte am besten verbindet.

Warum hast Du Dich gerade für den MLB an der Bucerius Law School entschieden?

Bevor ich hier anfing, hatte ich schon ein paar Kurse in Wirtschaftsrecht belegt. Als ich bei meiner Suche auf das MLB-Programm der Bucerius Law School gestoßen bin, passte es einfach perfekt zu dem, was ich wirklich machen möchte. Außerdem ist die Bucerius Law School eine der besten juristischen Hochschulen in Deutschland.

Ihre Fakultät ist beeindruckend, denn sie sucht nach neuen Lösungen für eine sich ständig verändernde Welt. Diese Hochschule bietet den Studierenden eine vorbildliche Unterstützung bei der akademischen, sozialen und beruflichen Entwicklung. Ich freue mich wirklich sehr darüber Teil dieses Programms zu sein und bereue es bis jetzt nicht einen Tag.

Yvette, vielen Dank für das Interview.

Text

Florian Helwich, Valeria Veneziano, Arne Lemke

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